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Bildwinkel-Rechner

Berechne horizontale, vertikale und diagonale Bildwinkel sowie das Bildfeld aus Sensor, tatsächlicher Brennweite und Entfernung.

Eingaben

Verarbeitung im Browser.

0.1–500

0.1–500

1–2000

0.001–1000000

Ergebnis

Einstellungen eingeben und berechnen.

Anleitung

  1. Gib Breite und Höhe der aktiven Sensorfläche in Millimetern ein. Verwende die Fläche, die der gewählte Foto- oder Videomodus tatsächlich aufzeichnet, einschließlich eines Beschnitts.
  2. Trage die tatsächliche Objektivbrennweite in Millimetern ein, nicht die bei manchen Smartphones genannte Kleinbildbrennweite.
  3. Gib die Entfernung vom idealen Projektionszentrum zur ebenen Motivebene in Metern an, entlang der optischen Achse gemessen. Berechnen zeigt die drei Bildwinkel und Bildfeldabmessungen.

Die Anfangswerte sind editierbare Beispiele, keine erkannten Kameraeinstellungen. Verwende Dezimalpunkt oder Dezimalkomma ohne Tausendertrennzeichen. Unter jedem Feld steht der zulässige Bereich. Berechnen oder die Eingabetaste bestätigt die aktuellen Werte. Die Grafik über den Feldern reagiert sofort auf gültige Eingaben und zeigt bereits das Startbeispiel. Änderungen löschen das bestätigte Ergebnis und deaktivieren Kopieren; Berechnen bestätigt erneut. Unvollständige oder ungültige Eingaben entfernen die Vorschaugrafik. Leeren entfernt Zahlen, Ergebnis und Grafik; die Berechnungsauswahl bleibt erhalten. Ergebnis kopieren übernimmt die angezeigten Werte mit Beschriftungen. Die Rechnung erfolgt im Browser. Ein Sprachwechsel öffnet eine übersetzte Seite und fragt vor dem Verlassen der Eingaben nach; er überträgt keine gespeicherte Kamerakonfiguration.

Berechnung und Bedeutung

Der Bildwinkel-Rechner hilft einzuschätzen, ob ein Motiv ins Bild passt, bevor du Objektiv oder Aufnahmeort wählst. Der horizontale Winkel beschreibt links bis rechts, der vertikale oben bis unten, der diagonale gegenüberliegende Ecken. Gemeint sind vollständige Winkel, keine halben Winkel. Breite und Höhe gelten für eine Ebene senkrecht zur optischen Achse, nicht für eine gekrümmte Fläche oder schräge Wand.

Für Sensormaß a und Brennweite f gilt: Winkel = 2 × atan(a / (2f)). Für die Ausgabe werden Radiant in Grad umgerechnet. Die Sensordiagonale ist √(Breite² + Höhe²). Bildfeldbreite bei Entfernung D = D × Sensorbreite / f; entsprechend für Höhe und Diagonale. Sensor und Brennweite stehen beide in Millimetern. Ihr Verhältnis ist dimensionslos, daher bleiben die Bildfeldmaße in Metern.

Die Grafik zeigt einen horizontalen Schnitt: A ist das Projektionszentrum, B die Motivebene; zwei Strahlen begrenzen die Bildfeldbreite. Beschriftungen nennen bestätigte Entfernung, Winkel und Breite. Es ist eine Planungsskizze, keine Darstellung der inneren Linsenelemente. Eine größere Entfernung vergrößert das Bildfeld, verändert in diesem Modell aber nicht den Winkel.

Rechenbeispiele

Bei 36 × 24 mm Sensor, 50 mm Brennweite und 3 m Entfernung beträgt der horizontale Winkel 39,60°, der vertikale 26,99° und der diagonale 46,79°. Die erfasste Ebene ist 2,16 m breit und 1,44 m hoch. Das bietet einen ersten Anhaltspunkt für eine kleine Gruppe oder einen Produkthintergrund.

Mit demselben Sensor und Objektiv bei 6 m Entfernung werden daraus 4,32 × 2,88 m. Alle Winkel bleiben gleich. Ein 100-mm-Objektiv bei den ursprünglichen 3 m liefert dagegen 1,08 × 0,72 m: Doppelte Brennweite halbiert hier die Bildfeldabmessungen.

Anwendungen und Grenzen

Nutze die Ergebnisse für Bildausschnitt, Hintergrundplanung und den Vergleich der Objektivabdeckung. Lass Spielraum für Ausrichten, Stabilisierung, Verzeichnungskorrektur und späteren Beschnitt. Eine Angabe wie „1-Zoll-Typ“ ist eine Formatbezeichnung und keine Sensordiagonale von einem Zoll. Verwende die tatsächlichen aktiven Abmessungen aus verlässlichen Spezifikationen.

Die Formel setzt geradlinige Projektion und eine auf Unendlich bezogene Brennweite voraus. Nahe Fokussierung kann die Abdeckung durch Objektivauszug oder Focus Breathing verändern. Die Dünnlinsenbetrachtung ist eine Näherung. Makrovergrößerung, Fischaugenprojektion, Verzeichnung, Shift und Innenfokussierung werden nicht modelliert. Die Entfernung muss größer als die Brennweite in Metern sein; auch ein gültiger Nahwert garantiert keine Genauigkeit im Nahbereich.

Häufige Fragen

Warum die tatsächliche Brennweite?

Die äquivalente Brennweite enthält den Sensorvergleich bereits. Zusammen mit dem kleinen Sensor würde sie den Crop doppelt berücksichtigen und einen zu engen Bildwinkel liefern.

Wird der Winkel beim Zurückgehen größer?

Nein, solange Sensor und Brennweite gleich bleiben. Derselbe Kegel schneidet in größerer Entfernung eine größere Ebene; deshalb wachsen Breite und Höhe.

Funktioniert das für Video?

Ja, wenn die aktive Videofläche bekannt ist. Stabilisierung, Seitenverhältnis und hohe Bildraten können nur einen Teil des Sensors nutzen.

Warum weicht mein Foto ab?

Prüfe Brennweite, aktiven Beschnitt, Entfernungsbezug und Ebenenausrichtung. Verzeichnung und Focus Breathing können weitere Abweichungen verursachen, die das Idealmodell nicht korrigiert.

Quellen der Formeln